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"Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" an Ostermontag war wieder ein Erfolg

 

 

Zum Auftakt der touristischen Saison fand an Ostermontag, 02. April 2018 bereits zum 19. Mal ein Keramikfestival der besonderen Art statt. Denn aktive Kunst- und Kulturförderung für die Keramik in Kunst, Handwerk und Design ist der Stadt Höhr-Grenzhausen ein großes Anliegen. Höhr-Grenzhausen fasst ihr Engagement mit den Begriffen „Natur, Kultur, Keramik - Höhr-Grenzhausen deckt den Tisch“ zusammen, was sich in dem diesjährigen Thema „Tischkultur“ wunderbar widerspiegelt. An „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ traf man die Keramiker in ihren Werkstätten und Ateliers. Man konnte zuschauen, Fragen stellen und wurde von der Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten und den unzähligen Möglichkeiten, den Rohstoff Ton zu verarbeiten begeistert.

Zum Auftakt der touristischen Saison 2018 zeigte Höhr-Grenzhausen seine keramische Kompetenz.

Als Start und Endpunkt seiner Stippvisite lohnte sich für die ganze Familie der Besuch im europaweit größten Keramikmuseum. Nachfolgend einige exemplarisch ausgewählte Angebote der beteiligten Werkstätten.

Im Stadtteil Grenzhausen wurden im Keramikmuseum Westerwald viele Aktionen zum Mitmachen und kreativen Arbeiten für die ganze Familie angeboten. Zusätzlich lud das Museum bei freiem Eintritt zu einer besonderen Ausstellungseröffnung ein: „Höhr-Grenzhausen bittet zu Tisch“ hieß das Thema der Ausstellung. Hierbei wurden gedeckte Tische Westerwälder Keramiker präsentiert.

Fußläufig nur etwa 150 m vom Museum entfernt zeigte Alina Penninger in ihrem Garten und in der Werkstatt handgefertigtes Steinzeuggeschirr und Gartenkeramik mit zarten Dekoren verziert. Unweit dahinter befindet sich das Keramische Atelier Claudia Henkel im Töpferhof. Ihre Türen waren geöffnet und der Tisch war feierlich mit hauchzartem Porzellan  gedeckt.

Die Kombination Werkstatt, Laden, Galerie und Cafe fand man in der Kasino-Keramikkultur bei Nicole Thoss. Individuell, innovativ, unverwechselbar und alles aus einer Hand gemacht! Gezeigt wurde zeitgenössische Keramik aus verschiedenen Werkstätten. Im großen Tassenregal fand man bestimmt seine Lieblingstasse und für das leibliche Wohl wurde im angrenzenden Cafe gesorgt.

In der alten Merkelbach-Manufaktur ist die Gruppe CeraMix. Der Name sagt es schon: ein Mix, ein bunter Haufen! 5 Keramiker haben sich zu dieser Werkstattgemeinschaft zusammengeschlossen. Hier arbeiten Tine Angerer und Arwed Angerer, Kathrin Bachmann, Grit Uhlemann und die „hauSfrau“ Susanne Schmidt. So unterschiedlich die Typen, so variationsreich die Keramik.

Eine Vielzahl von Keramikern mit tollen Angeboten waren auf dem Merkelbach- Hof zu sehen. Dort sind die Werkstätten Andreas Hinder, Armin Skirde, Keramikwerkstatt Matschke/Meyer, Lion & Lion und die Keramikgruppe Grenzhausen (Fritz Roßmann, Monika Debus, Martin Goerg und Susanne Altzweig) kreativ in Sachen Keramik unterwegs. Einblicke in die Entstehung keramischer Tierplastiken; Aufbau und Bemalung bei Andreas Hinder machten die Keramik auf dem Hof „lebendig“. Sein Motto „Ist die Katze aus dem Haus….“. Bei Armin Skirde war Verena Skirde zu Gast.

In den Erlen 2 in Hilgert fand man das Tonhaus Ulf Huppertz. Dort erlebte man den Brand eines traditionellen Holzofens, Rakukeramik, Porzellan und Steinzeuggeschirr vom Feinsten.

Der Aktivbereich im Stadtteil Höhr bot ebenfalls einiges.

"Achtung Kunst" heißt die Werkstatt, die sich Am Damm 6 befindet. Das Keramikerpaar Tanja und Gideon Necker lud zu einer Gartenausstellung ein.

Bei Girmscheid gab es „Salzglasur zum Anfassen“ und einen Werksverkauf auf über 250 qm. Es wurde viel geboten:  Man erlebte die Handarbeit und schaute zu, wie das Setzen eines Salzofens funktioniert.

Neben vielfältiger Keramik konnte man in der Keramikwerkstatt Charlotte und Sigerd Böhmer einen alten „Kannenofen“ besichtigen. Auch dort drehte sich die Scheibe. Deren Markenzeichen- warme Farben, alles passt zusammen, jedes Stück anders dekoriert.

Man sieht, es wurde wieder so einiges an Ostermontag bei „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ in Höhr-Grenzhausen geboten. Falls man es verpasst hat oder sich näher über die teilnehmenden Keramikwerkstätten erkundigen möchte: http://www.keramik-stadt.de/

Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, hatte die heimische Gastronomie regionale und internationale Küche im Angebot. Um die einzelnen Aktionen in der Stadt bequem besuchen zu können, gab es einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“. Dieser brachte die Besucher zu den Aktionspunkten an. Das Auto konnte daher auf den kostenfreien innerörtlichen Parkplätzen stehen bleiben.

Hier gibt es den Flyer zur Veranstaltung 2018 noch zum Runterladen.

In 2019 heißt es wieder "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" am Sonntag, 07. April 2019. Der Flyer erscheint dann Ende Januar 2019.

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