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Höhr-Grenzhausen brennt Keramik 2017 toller Erfolg -Nächster Termin Ostermontag, 02. April 2018

 

 

Zum Auftakt der touristischen Saison war am Sonntag, 02. April 2017 wieder: "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik". Rund zwei Dutzend Ateliers und Töpfereien konnte man besuchen und Keramik unmittelbar miterleben. Denn die KeramikerInnen liessen sich beim Arbeiten direkt über die Schultern schauen und freuten sich, wenn ihre handgefertigten "Schätze" von Keramikbegeisterten erworben wurden. Und davon wurde vielfach Gebrauch gemacht. Allenthalben sah man beiderseitig frohe Gesichter. Die Besucher waren begeistert und die Keramiker freuten sich über fachkundiges Publikum. Zur guten Laune trug sicherlich das schöne Wetter bei. Das Sonderthema war in diesem Jahr „die Welt ist eine Scheibe“. Nachfolgend einige exemplarisch ausgewählte Angebote, die man bei den beteiligten Werkstätten erleben konnte: 

Im Stadtteil Grenzhausen wurden im Keramikmuseum Westerwald viele Aktionen zum Mitmachen und kreativen Arbeiten für die ganze Familie angeboten. Zusätzlich lud das Museum bei freiem Eintritt zu einer besonderen Ausstellungseröffnung ein: Seladon Meister! Mehr als 80 Seladonwerke der Spitzenklasse von 16 Künstlern und Künstlerinnen aus China. Weltweit bekannt ist Longquan für seine Seladon-Keramik und traditionelle Brenntechnik, die diese unverwechselbare Glasur ergibt. Viele der Künstler und Künstlerinnen in dieser Ausstellung, die noch bis zum 28. Mai 2017 zu sehen ist, sind in der nationalen Liste des immateriellen Erbe der Volksrepublik China „Brennen und Manufaktur des Seladons aus Lonquan“ eingetragen. Den ganzen Tag gab es Interessantes und Unterhaltsames zum Thema Feuer und Ton.

Fußläufig nur etwa 150 m vom Museum entfernt zeigte Alina Penninger in ihrem Garten und in der Werkstatt handgefertigtes Steinzeuggeschirr und Gartenkeramik mit zarten Dekoren bemalt, bestempelt und mit Ornamenten verziert. Unweit dahinter war das Keramische Atelier Claudia Henkel im Töpferhof aktiv. Sie zeigte unter ihrem Motto „Ob Scheibe oder Nudelrolle, die Welt des Porzellans ist ein Kosmos“. Vielseitig verarbeitbar, modern, sinnlich mit verschiedenen Gesichtern. Mit ihrem Gast Martina Sigmund-Servetti lernte man eine weitere „porzellane Weltanschauung“ kennen.

Die Kombination Werkstatt, Laden, Galerie und Cafe fand man im Kasino-Keramikkultur bei Sandra Nitz und Nicole Thoss. Neue bunte Runde! 10 Keramikerinnen und Keramiker unterschiedlicher Couleur bilden dort einen neue Kasinogemeinschaft. Hier fand man Alles & Mehr! Die neue Lieblingstasse, Kannen, Schalen, Schüsseln bis hin zum bunt gedecktem Tisch. Individuelle Vasen, ob in Miniatur oder als Großgefäß, Objekte für den Raum, das Regal, die Wand oder auch den Garten.

In der alten Merkelbach-Manufaktur fand man die Gruppe CeraMix. Der Name sagt es schon: ein Mix, ein bunter Haufen! 5 Keramiker haben sich zu dieser Werkstattgemeinschaft zusammengeschlossen. Hier arbeiten Tine und Arwed Angerer, Kathrin Bachmann, Marlen Schulze und die „hauSfrau“ Susanne Schmidt. Neuerdings mixt auch Ingo Spurg mit. So unterschiedlich die Typen, so variationsreich die Keramik.

Eine Vielzahl von Keramikern mit tollen Angeboten waren noch weiter auf dem sogenannten Merkelbach- Hof zu sehen. Dort sind die Werkstätten Andreas Hinder, Armin Skirde, Keramikwerkstatt Matschke/Meyer (Ute Matschke und Maria Meyer), Lion & Lion und die Keramikgruppe Grenzhausen kreativ in Sachen Keramik unterwegs. Einblicke in die Entstehung keramischer Tierplastiken; Aufbau und Bemalung machten bei Andreas Hinder die Keramik auf dem Hof „lebendig“. Sein Motto „Wilde Tiere und bauchige Großgefäße, manche rund, manche schlank, dürfen rein oder können draußen bleiben..; suchen ein Zuhause“. Bei Armin Skirde war Verena Michalik zu Gast.

Wenn Keramik vielleicht ihr Hobby ist? Bei den Firmen Thomas Wolbring GmbH und Hans Wolbring GmbH in der Rudolf-Diesel-Str. konnte man alles finden rund um den Keramikbedarf. Ob Brennöfen, Keramische Farben und Glasuren oder alle Art von Rohstoffen. Hier erhielt man eine kompetente Beratung rund um die Bearbeitung von Keramik. In den Erlen 2 in Hilgert fand man das Tonhaus Ulf Huppertz. Dort erlebte man den Brand eines traditionellen Holzofens, Rakukeramik, Porzellan und Steinzeuggeschirr vom Feinsten.

Im Aktivbereich im Stadtteil Höhr gab es ebenfalls einiges.

"Achtung Kunst" heißt die Werkstatt Am Damm 6. Das Keramikerpaar Tanja und Gideon Necker lud zu einer Gartenausstellung ein. Bei Girmscheid gab es „Salzglasur zum Anfassen“ und einen Werksverkauf auf über 250 qm. Es wurde viel geboten. „Expressive Smaltenmalerei“ im Dialog mit spannenden Gefäßformen, Tierplastiken, Ausstellung, Besichtigung und Verkauf“ war das Angebot der Kunsttöpferei von Roland Giefer. Neben vielfältiger Keramik konnte man  sich in der Keramikwerkstatt Charlotte und Sigerd Böhmer einen alten „Kannenofen“ anschauen. Ebenfalls drehte sich dort die Scheibe.

Man sieht, es war wieder viel los bei „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ in Höhr-Grenzhausen. Um die einzelnen Aktionen in der Stadt bequem besuchen zu können, bot der Veranstalter und die EVM einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“ zu den Aktionspunkten an. So dass man getrost innerörtlich sein Auto auf den ebenfalls kostenfreien Parkplätzen stehen lassen konnte.

Sollte man die Veranstaltung verpasst haben. Kein Problem. An Ostermontag, 02. April 2018 heißt es wieder "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik".

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