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Unterkünfte finden

Keramik verbindet Tradition und Innovation

Im Laufe der Jahrhunderte ist im Kannenbäckerland eine einzigartige keramische Kultur entstanden – vom Handwerk über die Künstlerszene bis zur keramischen Hightech. Die Faszination für den Ton und die Keramik hat eine lange Tradition. Das Besondere am Kannenbäckerland ist die Mischung aus jungen Keramikstudenten, alten Handwerksmeistern und die Offenheit gegenüber Besuchern und Interessierten, die Begeisterung für die Keramik zu teilen. Gelegenheit dazu bieten unter anderem alljährlich "Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" (Sonntag, 03. April 2016), der Europäischer Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen (Samstag und Sonntag, 04. + 05. Juni 2016) sowie der Europäischer Töpfermarkt in Ransbach-Baumbach (Samstag und Sonntag, 01. + 02. Oktober 2016), auf denen Aussteller aus ganz Europa die Vielfalt keramischen Schaffens präsentieren und die beide stets Tausende von Besucher ins Kannenbäckerland locken.

Zentrum der Keramik

Einst „nur“ der Lieferant der berühmten salzglasierten Kannen und Krüge, hat sich das Kannenbäckerland längst auch zum Zentrum keramischen Kunsthandwerks und der Ausbildung entwickelt. Ein Beleg dafür sind unter anderem das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK) sowie Europas größtes Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen, das die Besucher einlädt, historische und zeitgenössische Aspekte der Keramik zu erkunden. Pädagogische Angebote für Kinder und Keramikseminare für Anfänger und Fortgeschrittene machen das Museum zu einem Ausflugsziel für die ganze Familie. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall auch in den zahlreichen Keramikwerkstätten im Kannenbäckerland, in denen man den Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Seit 2014 gehört Höhr-Grenzhausen zu einem europäische Netzwerk der wichtigsten Keramikstädte, dem sogenannten UNIC. Weitere Informationen gibt es unter www.viaceram.eu

Und wer mehr über die „ganze Welt des Tones“ erfahren möchte, der sollte auf eine Besichtigung im Tonbergbaumuseum in Siershahn ebenfalls nicht verzichten.
Empfehlenswert auch eine Wanderung auf dem Themenweg Ton. Auf zwei Rundwanderstrecken, die an insgesamt acht Tongruben entlang führen, bieten sich  im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Einblicke in die Erdgeschichte der Region im südlichen Westerwald und der unterschiedlichen Abbaumethoden.