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Kunstausstellung „Wahrheit und Wahrnehmung“ ab 5. Juni 2026 in der Galerie H1

Kunstausstellung „Wahrheit und Wahrnehmung“ ab 5. Juni 2026 in der Galerie H1, Höhr-Grenzhausen.
Eröffnung am Vorabend des Europäischen Keramikmarkts.

Zwischen dem, was wir wahrnehmen, für wahr nehmen, und dem, was wahrhaft ist, klaffen nicht selten Welten. Es ist zugleich das Reich der Hoffnung, der Wunschvorstellung, der Projektion – so auch in der Kunst. Pablo Picasso soll sich einmal unerkannt unter die Besucher einer Ausstellung gemischt haben – ihren Worten lauschend. Später meinte er, es sei erstaunlich, was die Betrachter alles in seinen Werken zu erkennen glauben ... 

Manfred Röttchers Arbeiten bestechen durch ihr farbenfrohes Erscheinen, aber auch durch die verschiedenen Stilrichtungen. Es scheint, als seien gleich mehrere Schöpfer am Werk gewesen, was eine künstlerische Verortung nicht leicht macht, wie auch im Buch „Wandlungsreich“ (ISBN 978-3-943007-43-5) nachzulesen ist. In seiner bereits dritten Werkschau in der Galerie H1 zeigt der Grafiker und Kunstmaler aus der Bodenseeregion eine Fülle neuer Gemälde, die allesamt nach 2022 entstanden sind. 

Harm van der Zeeuw aus der niederländischen Provinz Limburg erschafft aufwändige mehrteilige Plastiken rein aus Keramik, selbst wenn auf den ersten Blick noch andere Werkstoffe wie etwa Metall vermutet werden. Unschwer erkennt man in den Objekten, die oft Fahrzeugen oder Apparaten, aber auch Artefakten längst vergangener Zivilisationen ähneln, Anklänge an die Werke Hieronymus Boschs, den er selbst als Inspiration benennt; aber auch Jules Verne oder Leonardo da Vinci lassen grüßen. 

Nikolaus Wilhelmy verbindet mit seinen Fotografien Licht, Farben und Formen zu einzigartigen abstrakten Kunstwerken. Die „LichtBilder“, wie er sie nennt, sollen ihre Wirkung unbeeindruckt von rationalen Überlegungen entfalten dürfen. Sie stehen für die Schönheit des Moments, aber auch für dessen Vergänglichkeit. Es bleibt indes ein Geheimnis, was genau der Fotograf aus Sinzig mit der Linse einfängt und wie die Motive technisch entstehen. Er betont jedenfalls, dass die „LichtBilder“ keinerlei digitale Nachbearbeitung erfahren.

Die Vernissage findet am Freitag, den 5. Juni 2026 statt: Einlass ab 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei.Die Laudatio hält der Kunsthistoriker und Direktor des Stadtmuseums Andernach, Dr. Kai Seebert. Die musikalische Begleitung übernimmt das Duo „Machbarschaft“. 

Am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni, hat die Galerie H1 im Rahmen des „Europäischen Keramikmarkts“ ihre Türen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 

Das Duo Machbarschaft

Lebendige Lieder mit klaren Texten und bewegten Rhythmen, dafür steht der Liedermacher und Gitarrist Daniel Lipskey, der sich mit PercussionistShadi Al Housh wortspielerisch „Machbarschaft“ nennt. Ihr Faible ist die freie Improvisation: mal laut, mal schrill, mal leise, mal einfach nur schön. 

Galerie H1 – Buch & Kunst 
Hermann-Geisen-Str. 1, 56203 Höhr-Grenzhausen
Tel. 02624-9156087, E-Mail info@ha-eins.de,
www.ha-eins.de   
Öffnungszeiten: Do., 19 bis 22 Uhr, sowie bei 
Veranstaltungen und nach Vereinbarung.   


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